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Legionellen-Überprüfung / Trinkwasserverordnung

jährliche Untersuchung des Trinkwassers hinsichtlich eines möglichen Legionellenbefalls

Was sind Legionellen ?

Bei Legionellen handelt es sich um Bakterien, die natürlicher Bestandteil aller Süßwasser sind. Zu einem Risiko werden Legionellen erst, wenn sie sich deutlich vermehrt haben. Zu einer Vermehrung kommt es verstärkt in warmen Wasser zwischen 30 – 45 Grad Celsius.

Welches Mietobjekt und/oder gewerbliche Objekt ist von den Untersuchungen betroffen ?

Die Untersuchungspflicht besteht ausschließlich bei Anlagen, die Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Abgabe im Sinne der Trinkwasserverordnung abgeben. Die Anlage muss dazu über eine entsprechende Größe verfügen.

Großanlagen zur Trinkwassererwärmung, die zur Untersuchung verpflichten, sind Speicher oder zentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt ab 400 Liter und/oder 3 Liter in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle (vgl. DVGW-Merkblatt W551).

Seit wann müssen die Untersuchungen durchgeführt werden ?

Zum 01.11.2011 ist die erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vom 03.05.2011 in Kraft getreten. Diese bringt für die Trinkwasserverordnung Neuregelungen. So müssen beispielsweise Trinkwassererwärmungsanlagen in Trinkwasserinstallationen hinsichtlich Legionellen untersucht werden. Der Unternehmer und sonstige Inhaber einer Trinkwasserinstallation muss von sich aus die Untersuchung beauftragen. Einer Aufforderung durch das Gesundheitsamt bedarf es nicht.

Vorbereitungen für die Untersuchung

Zunächst ist eine Bestandsaufnahme und Dokumentation der Hausanlage und eine Festlegung der Entnahmestellen erforderlich. Es kann sich dabei ergeben, dass nach den anerkannten Regeln der Technik geeignete Probeentnahmestellen (Probeentnahmeventile) eingerichtet oder ergänzt werden müssen.

Die Untersuchungshäufigkeit für die systemische Untersuchung auf Legionellen ist einmal pro Jahr.

Wer darf die Proben untersuchen ?

Die Untersuchung muss durch ein akkreditiertes und vom Land gelistetes Labor durchgeführt werden.
Wohin müssen die Ergebnisse gesandt werden?

Die Untersuchungsergebnisse sind dem Gesundheitsamt zu übermitteln.

Strafen

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sieht bereits in ihrer Fassung von 2001 empfindliche Strafen (bis hin zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe) für den Fall vor, dass Eigentümer ihren Mietern vorsätzlich oder fahrlässig belastetes Wasser zur Verfügung stellen.

Beratung / Beauftragung / Betriebskostenabrechnung

Sofern die BHS die Verwaltung eines Mietobjektes übernommen hat, wird die BHS im Rahmen ihrer Verwaltertätigkeit diese Untersuchungen durchführen lassen und bei der Betriebskostenabrechnung berücksichtigen. Die vorgegebenen jährlichen Untersuchungen sind nach §2 Betriebskostenverord-nung (BetrKV) vollständig umlagefähig.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich an die BHS GmbH wenden. Sie wird Sie beraten und Ihnen weiterhelfen.